Große Hebelwirkung

Hebel ist im Wesentlichen das weitgehende Ersetzen des Eigenkapitals durch Fremdkapital zur Eröffnung einer Position. Wenn man z.B. über €15,000 auf dem Konto verfügt und eine Position im Wert von €150,000 hält (d.h. zehn Mal so groß), handelt man bei einem Hebel von 10:1.

Hebel steigert die Gewinnmöglichkeit, indem die Rentabilität des Eigenkapitals erhöht wird. Bei InterTrader brauchen Sie nur einen Bruchteil des  gesamten Kontraktwertes (die erforderliche Marginanforderung) zu hinterlegen um eine Position eröffnen zu können – von weniger als 1%. Die Differenz zwischen diesem Betrag und dem Kontraktwert heißt Hebelverhältnis. Beim Handel von Hauptwährungspaaren können Sie mit einem Hebeleffekt von bis zu 300:1 handeln.

Wie der Hebeleffekt die Gewinne steigert

Nehmen wir an, dass man auf dem Konto über €10,000 verfügt und EUR/USD kaufen will. Bei InterTrader kann man mit diesem Kapital bei einem Hebel von 300:1 30 Kontrakte eingehen, im Wert von jeweils €100,000. 

In der folgenden Tabelle wird dieser Trade mit einem ungehebelten Trade derselben Größe verglichen. Angenommen, man kauft EUR/USD zu einem Kurs von 1.3613 und später verkauft man das EUR/USD-Paar mit einem Gewinn von 54 Pips zu einem Kurs von 1.3667. 

Kontostand €10,000 €10,000
Hebelverhältnis 300:1 1:1
Nominale Handelsgröße €3,000,000 €10,000
Wertsteigerung in Pips 54 Pips 54 Pips
Profit $16,200 $54

Warnung: Der Hebel erhöht auch das Risiko

Bitte beachten Sie, dass bei größerem Hebel sich nicht nur die Gewinnmöglichkeit sondern auch das Verlustpotential erhöht. Außerdem entspricht die erforderliche Marginanforderung nicht dem Gesamtbetrag, der verloren werden könnte, sollte der Markt sich in die Gegenrichtung bewegen. 

Im obigen Beispiel würde ein Verlust von 20 Pips bei einem ungehebelten Trade einem Verlust von nur €20 entsprechen, aber bei einem Hebel von 300:1 würde der Verlust €6000 betragen. Sie müssen immer das Risikopotential berücksichtigen, bevor Sie am Devisenhandel eine gehebelte Position eröffnen.