CFDs im Detail

Hier schlüsseln wir die verschiedenen Kosten und Einlagen auf, die für eine CFD-Position erforderlich sind. Am wichtigsten ist hier die Margineinlage - Sie sollten jedoch auch die anderen eventuellen Dividendenanpassungen sowie Über-Nacht-Finanzierung zur Kenntnis nehmen (mit welchen Ihr Konto belastet ist bzw. welche Ihrem Konto gutgeschrieben werden). Sie sind so gestaltet, dass sie die Konsequenzen eines tatsächlichen Kaufs (oder Verkaufs) so weit wie möglich widerspiegeln.

Auf Margin handeln

Wenn Sie mit CFDs handeln, hinterlegen Sie eine Sicherheitsleistung, die als Margin bezeichnet wird und die einen Bruchteil des Gesamtwerts der Position beträgt, um Ihre Position zu eröffnen.

Alle InterTrader-CFDs gehen mit einer automatischen Stop-Loss-Order einher, und ihre Höhe bestimmt die erforderliche Margin für das Eröffnen der Position. Jeder unserer Märkte hat eine Mindest-IMR (bzw. Minimum Initial Margin Requirement, d.h. der zu Beginn erforderliche Mindestbetrag), die das Mindestkapital für das Eröffnen einer Position bestimmt. Ihre Stop-Loss-Order wird bei 80% dieses Betrags gesetzt. Die Mindest-IMR für DAX 30 beträgt 50 Mal den Betrag, der pro Punkt riskiert wird, und Ihre Stop-Loss-Order wird bei einer Distanz von 80% gesetzt.

Beispiel: Sie kaufen 5 DAX-Kontrakte zu 5492.4. Der Betrag der pro Punkt riskiert wird beträgt €5 und der Mindestbetrag ist 50 Mal dieser Betrag,  d.h. €250. Ihre automatische Stop-Loss-Order wird bei 80% von €250  gesetzt, was €200 bedeutet. Ihre Stop-Loss-Order liegt also 40 Punkte von Ihrer Eröffnungsposition entfernt bei 5452.4, was einem Verlust von €200 entspricht. Selbstverständlich können Sie Ihr Stop-Loss auf die für Sie am besten geeignete Höhe anpassen, solange Ihr Konto über das entsprechende Kapital verfügt.

Jeder unserer Märkte hat auch eine Maximal-CGSL (bzw. computergenerierte Stop-Loss-Order), die die maximale Höhe des automatischen Stop-Loss bestimmt (welche Sie ändern können). Die maximale Höhe des computergenerierten Stop-Loss wird bei 80% des Maximal-CGSL festgelegt, d.h. bei DAX 30 (wo die Maximal-CGSL 200 beträgt), setzt das System Ihren Stopp bei 160 Punkten vom Einstiegskurs entfernt, aber die Margin für das Eröffnen einer Position beträgt immer 200 Mal den Betrag, der pro Punkt riskiert wird. 

Schauen wir das oben erwähnte Beispiel an. Sie kaufen 5 DAX-Kontrakte zu 5492.4. Die maximale Höhe der Stop-Loss-Order ist 160 vom Einstiegskurs entfernt, bei 5332.4 und die Margin für das Eröffnen einer Position beträgt immer 200 Mal den Betrag, der pro Punkt riskiert wird, d.h. €1000

Falls Sie beim Eröffnen Ihrer Position nicht selbst einen Stop-Loss setzen, wird ein solcher automatisch für Sie erstellt. Er wird mit 80% des auf Ihrem Konto verfügbaren Kapitals bzw. 80% der Maximal-CGSL berechnet, je nachdem, welcher Betrag niedriger liegt. Sie können Ihren Stop-Loss anpassen, sobald die Position eröffnet ist; beachten Sie jedoch, dass dies auch die Marginanforderung Ihrer Position beeinflussen wird.

(Für Stop-Loss-Order besteht keine Gewährleistung, und es besteht die Möglichkeit, dass ein Markt Ihre festgelegte Stop-Loss-Order überläuft. Falls dies geschieht, wird Ihre Position zum nächstbesten Preis geschlossen. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf Gewährleistete Stop-Orders)

Handelskosten

Die Transaktionskosten einer CFD-Position sind im Spread enthalten. Während Ihre Position offen ist, werden Ihrem Konto auch die finanziellen Kosten oder Gewinne eines entsprechenden physischen Kaufs auf- bzw. abgerechnet. Wenn Sie zum Beispiel eine CFD-Long-Position gehalten haben, wird Ihr Konto mit Über-Nacht-Finanzierung belastet, (anhand des Zinssatzes der Handelswährung), so lange Sie die Position halten. Ebenso können Ihrem Konto (aber nicht immer) Über-Nacht-Zinsen gutgeschrieben werden, falls Sie eine Short-Position halten.

Wenn Sie eine entsprechende CFD-Position halten, werden Ihrem Konto Dividendenbeträge von Aktien, die Ex-Dividende gehen, gutgeschrieben oder abgezogen. Wenn Sie Long gegangen sind, erhalten Sie 80% der Dividende; sind Sie jedoch Short gegangen, wird Ihr Konto mit 100% der Dividende belastet.

Die Zahlung wird Ihrem Konto zum Ex-Dividendendatum gutgeschrieben bzw. abgezogen. Dividendenanpassungen beziehen sich auf Aktien- und Indexmärkte.