Live-Charts

Charts-Übersicht

Die Charts, auf die Sie über die Handelsplattform von InterTrader.com Zugriff haben. werden anhand unserer historischen Preisangebote erstellt. Das bedeutet, dass unsere Charts keine Marktvorgänge beinhalten, die außerhalb unserer Handelszeiten lagen.

Die meisten Chartfunktionen sind leicht zu verstehen, und Sie werden feststellen, dass Sie die meisten davon mit etwas Übung schnell handhaben. Um die Charts ansehen zu könnne, muss die aktuelle Adobe-Flash-Verion installiert werden.

Die Charts stellen Ihnen eine Basisplattform zur Verfügung, wobei Sie die Kursen beobachten, technische Indikatoren einstellen, Alerts einrichten und mit Hilfe von Backtesten und Optimierungsfunktionen Handelsstrategien erstellen können. Um die Charts ansehen zu können, muss die aktuelle Adobe Flash Version installiert werden. 

Basispaket oder fortgeschrittene Charts?

Um einen Chart des Basispakets eines gewünschten Markts zu öffnen, klicken Sie einfach auf das Chartsymbol rechts neben der ORDER-Taste oder klicken Sie auf das goldene Chartsymbol, um einen fortgeschrittenen Chart zu öffnen. Die fortgescchrittenen Charts bieten Ihnen mehr Einstellungsmöglichkeiten und eine große Auswahl an eigebauten Indikatoren.

Im Folgenden finden Sie Informationen über die Charts des Basispakets. Für mehr Informationen über die fortgescrhrittenen Charts  konsultieren Sie bitte die nachstehenden PDF-Files:

  • Fortgeschrittene Charts: Benutzerbuch
  • Fortgescrhittene Charts: Backtesten Anleitung
  • Fortgeschrittene Charts: PorBuilder Anleitung

Chartfunktionen

Die Grundeinstellung ist ein Candlestick-Chart im 10-Minunten-Intervall ohne Technische Analyse (TA).

Das Chartpaket verfügt über eine Anzahl von Funktionen, anhand derer Sie die Daten bearbeiten und in verschiedenen Formaten anzeigen können:

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  • Vollbild
  • Steuerung für Chartzoom
  • Linien-, Kerzen-, Balken-, Flächen- und Bordered-Kerzenchart Darstellungsoptionen
  • Trackball- und Fadenkreuzoptionen für Kurswerte und technische Indikatoren
  • Einstellungen über voreingestellte Preise, technische Indikatoren, Chart-Intervals können gespeichert werden
  • Zeitzonen-Optionen, die die Anpassung der Chart-Darstellung an Börsenzeit, Feedzeit oder Lokalzeit ermöglichen.
  • Dynamische Kerze- und Linieaktualisierung sobald neue Tickdaten eingebunden werden
  • Zahlreiche technische Indikatoren, einschließlich Parabolic SAR, gleitender Durschschnitte, Stochastik, MACD, RSI, Williams %R, TSI, Bollinger Bänder etc
  • Zahlreiche Zeichnenwerkzeuge, einschließlich Trendlinien, Fibonacci Retracements, Fans und Arcs, mit der Möglichkeit zum Speichern
  • Mikroschalter auf dem Höchst-, Tiefst-, Eröffnungs- und Schlusswert während des Zeichnen mit der Möglichkeit ein- oder ausgeschaltet zu werden, mithilfe der Einstellungen-Taste oder während Sie den Chart verwenden.
  • Tick -per-Tick aktualisierte Geldkurse
  • Dynamische Größeanpassung, die den Chart verkleinert und die Darstellungs-Optionen ausblendet

Navigation

Um zwischen den Chart-Funktionen zu navigieren, klicken Sie auf “Charts”, “Alerts”, “Backtest”, “Alle Alerts”, “Hilfe” in der oberen linken Seite des Chart-Fensters. Die aktuelle ausgewählte Hintergrundfarbe ist weiß. 

Chart-Einstellungen

Um die Darstellungmöglichkeiten eines Charts zu ändern (z.B. einen technischen Indikator hinzuzufügen oder auszulöschen, klicken Sie auf die Zahntaste „Einstellungen“ auf dem Chart. Ein Einstellungenfelds erscheint, wo Sie die Preise- und Darstellungseinstellungen an Ihre Arbeitsweise anpassen können. 

Klicken Sie auf “Speichern”, um die Chart- und die Alertseinstellungen zu spreichern. Wenn Sie das nächste Mal einen Chart für diesen Markt öffnen, wird Ihre zuletzt gespeicherte Version angezeigt. Klicken Sie auf „Speichern“ oder „Einstellungen“, um das Einstellungenfeld zu schließen. 

Zeichnenwerkzeuge

Sie können Trendlinien, Fibonacci Retracements, Fans, Arcs oder Zeitzonen zeichnen, indem Sie auf das entsprechende Zeichnen-Symbol am oberen rechten Rand des Charts. Die Zeichnen-Symbole bleiben ausgewählt und erst nach erneutem Anklicken wird der Zeichen-Modus deaktiviert. Wenn Sie zeichnen, kann der Mikroschalter mit gedrückter Strg-Taste ein- oder ausgeschaltet werden. Alternativ kann der Mikroschalter durch Drücken der rechten Mautaste auf dem Chart ein- oder ausgeschaltet werden.

Um die Zeichnen-Einstellungen eines Charts zu speichern und sie in der Zukunft bei den Charts des ausgewählten Marktes verwenden zu können, klicken Sie auf „Speichern“. Wenn ein Zeichnen ausgewählt ist, zusätzliche Tasten erscheinen, die das Auslöschen oder Einfügen ermöglichen. Klicken Sie auf ein Zeichnen auf dem Chart, um es auszuwählen.

Technische Analyse (TA) mit Charts

Unsere Charts ermöglichen viele verschiedene Formen der TA. Im folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten verfügbaren Indikatoren und wie sie verwendet werden können.

Einfacher gleitender Durchschnitt (MA; Engl. Moving Average)
er ungewichtete Durchschnitt der vorigen n Datenpunkte in der Zeitreihe. Zum Beispiel ist ein 10-tägiger einfacher gleitender Durchschnitt eines Schlusspreises, der Durchschnitt der Schlusspreise der vorhergehenden 10 Tage. Je größer der Wert n, desto größer die Gleitwirkung, und desto weiter rückt die MA-Linie von den ursprünglichen Daten weg.

Exponentieller gleitender Durchschnitt (EMA)
Ein exponentiell gewichteter Durchschnitt vorhergehender Datenpunkte. Die Parameter eines EMA können als proportionaler Prozentanteil angegeben werden. Zum Beispiel hat ein 10%-iger EMA in jedem Zeitrahmen eine Gewichtung, die 90% der Gewichtung des nächsten, jüngeren Zeitrahmens ausmacht.

Bollinger Bänder
Die Bollinger-Bänder sind Hüllkurven, die auf einem sich bewegenden Durchschnitt und einer Standardabweichung basieren, die dafür sorgen, dass die Bänder sich entsprechend der derzeitigen Marktvolatilität verengen oder erweitern.

95% der Kursbewegungen finden innerhalb der Bollinger-Bänder statt - aus diesem Grund agieren die Bänder als starke Bereiche von Unterstützung und Widerstand. So ist es zum Beispiel möglich, erfolgreich zu traden, indem die Kursbewegungen innerhalb der Bollinger-Bänder ausgenutzt werden.

Beginnt ein Trend und steigt die Marktvolatilität an, erweitern sich demnach die Bollinger-Bänder. Verlangsamt sich der Trend, verengen sich die Bollinger-Bänder.

 Parabolischer SAR
Der Parabolische SAR ist ein weiterer von J. Welles Wilder entwickelter Indikator, wie auch die RSI und DMI-Indikatoren. Der Parabolische SAR, oder auch „Stop-und-Umkehrung-Indikator“, wird im Allgemeinen verwendet, um Stops zu setzen und Trends des Marktes zu verfolgen. 

Empfehlungen von Wilder selbst zufolge, wird das Vorhandensein eines Trends am besten anhand von anderen Indikatoren wie dem ADX-Indikator bestimmt und anschließend mit dem Parabolischen SAR der Richtung des Trends zufolge gehandelt. Ist der Trend steigend, kaufen Sie, wenn sich der Indikator unterhalb des Kurses bewegt. Ist der Trend fallend, verkaufen Sie, wenn sich der Indikator oberhalb des Kurses bewegt.

Die Richtung des SAR ist für die Dauer des Trends immer die gleiche, und der Trend bleibt bestehen, solange die SAR-Punkte über bzw. unter dem Kurs bleiben. Wenn der Kurs den SAR durchdringt, ist damit das Signal gegeben, den derzeitigen Trade zu beenden und gegebenenfalls nach einer Position in der Gegenrichtung zu suchen.

Die gepunktete Linie des Parabolischen SAR im Chart kann verwendet werden, um einen Trailing-Stop (nachgezogener Stop) für einen Trade zu setzen. Am Anfang einer Bewegung entsteht immer eine größere Distanz zwischen dem Kurs und dem SAR, wodurch viel Spielraum gelassen wird. Jedoch verengt sich dies beim Fortlaufen des Trends und schafft so engere Stops, solange sich der Kurs in eine günstige Richtung bewegt.

MACD
Der MACD misst die Differenz zwischen zwei gleitenden Durchschnitten. Ein positiver MACD zeigt an, dass sich der 12-tägige EMA über dem 26-tägigen EMA bewegt. Ein negativer MACD zeigt an, dass sich der 12-tägige EMA unter dem 26-tägigen EMA bewegt. Ist der MACD positiv und steigt, erweitert sich der Abstand zwischen dem 12-tägigen EMA und dem 26-tägigen EMA. Dies zeigt an, dass die Änderungsrate des schneller gleitenden Durchschnitts höher ist als die des langsamer gleitenden Durchschnitts. Der Aufwärtstrend steigt an, was als bullisch betrachtet wird. Ist der MACD negativ und fällt weiter, erweitert sich der negative Abstand zwischen dem schneller und dem langsamer gleitenden Durchschnitt. Der Abwärtstrend wird beschleunigt, was als bärisch betrachtet wird.

Der MACD wird anhand von drei gängigen Methoden interpretiert:

  • Kreuzungen: Wenn der MACD seine Signallinie von oben nach unten kreuzt, entsteht ein Verkaufssignal. Umgekehrt verhält es sich, wenn der MACD seine Signallinie von unten nach oben kreuzt.
  • Divergenz: Divergenzen im Verlauf des MACD im Vergleich zum Verlauf des Marktes können als mögliches Signal für das Ende des derzeitigen Trends gedeutet werden. Der Kurs kann zum Beispiel neue Hochs erreichen, während der MACD keine neuen Hochs erreicht. Dies ist ein Beispiel bärischer bzw. negativer Divergenz und ein Warnsignal, dass der Aufwärtstrend seinem Ende naht.
  • Überkauft/Überverkauft: Steigt der MACD erheblich an (ein kürzerer gleitender Durchschnitt entfernt sich von einem längerfristig gleitenden Durchschnitt), so ist dies ein Signal, dass der Markt überkauft ist und bald auf sein normales Niveau zurückkehren wird. 

RSI
Der RSI ist ein besonders verlässlicher Indikator, der von vielen Händlern bevorzugt wird; er ist im Allgemeinen ein Überkauft/Überverkauft-Indikator. Liegt er unter 30, so deutet das in der Regel auf einen Überverkauf hin - kreuzt der RSI 30 und steigt, so ist dies ein Signal zum Kauf. Auf der anderen Seite wird ein Wert von über 70 als überkauft betrachtet, und wenn der RSI unter 70 fällt, so ist dies ein Verkaufssignal.

Beachten Sie, dass der RSI Chart-Muster erzeugt, die denen des Kursverlaufs ähnlich sind, wie Double-Tops, Schulter-Kopf-Schulter usw., die zwar nicht den Kurs des Instruments anzeigen, jedoch auf eine kommende Änderung hinweisen.

Der RSI erzeugt außerdem, wie auch der Kursverlauf, Unterstützung- und Widerstandsniveaus und kann vom Kursverlauf abweichen, was Trendwechsel andeutet. Zum Beispiel kann der Markt ein neues Hoch erreichen, während dies beim RSI nicht der Fall ist: eine bärische Indikation. Umgekehrt kann der Markt fallen, während der RSI sich seitwärts oder nach oben bewegt: eine bullische Indikation. In diesen Fällen nimmt der Kurs in der Regel die Richtung an, die der RSI angezeigt hat.

Williams %R
Der Williams %R kann an Trendtagen eingesetzt werden, wobei der Indikator helfen kann, Eingangspunkte im Trend anzuzeigen.

Es sollte beachtet werden, dass der Williams %R lediglich ein Indikator ist und eine Überkauft- oder Überverkauft-Indikation nicht notwendigerweise bedeutet, dass der Preis tatsächlich umkehren wird. Eher sollte auf eine Marktumkehr des Preises gewartet werden, um dies dann vom Williams %R bestätigen zu lassen.

Momentum
Das Momentum spiegelt die Schwungkraft eines Marktes wieder. Dies wird als zunehmendes oder abnehmendes Momentum bezeichnet.

Chaikin Volatilität
Chaikin Volatilität ist ein Volatilitätsindikator, der zur Berechnung des exponentiellen gleitenden Durchschnitts für den Unterschied zwischen den Höchst- und Tiefstkursen in einem Intervall dient, ausgedrückt in Prozent des exponentiellen gleitenden Durchschnitts für den Unterschied in einem bestimmten Zeitraum.

Der Indikator schwankt um Null. Hohe Werte bedeuten, dass sich die Preise im Vergleich mit der jüngsten Vergangenheit erheblich verändern. Niedrige Werte zeigen, dass die Preise relativ stabil bleiben. 

Preisoszillator
Der Preisoszillator wird durch Abziehen des langen gleitenden Durchschnitts vom kurzen gleitenden Durchschnitt errechnet. Liegt der kurze gleitende Durchschnitt über dem langen gleitenden Durchschnitt, fällt der Indikator positiv aus. Liegt der kurze gleitende Durchschnitt unter dem langen gleitenden Durchschnitt, fällt der Indikator negativ aus. Im Prozentwert wird das Ergebnis durch den kurzen gleitenden Durchschnitt geteilt und mit 100 multipliziert. Die wichtigsten Parameter hierbei sind die Zeiträume beider gleitenden Durchschnitte.

Standardabweichung
Die Einheiten der Standardabweichung sind die gleichen wie die Einheiten der ursprünglichen Daten, und somit ist die Standardabweichung ein linearer Wert. Die Standardabweichung ist die Quadratwurzel der Abweichung. Sie ist ein Maß der Streuung und wird oft als Indikator für die Marktvolatilität eingesetzt.